IG Agrarstandort Schweiz

Standpunkte

Die IG Agrarstandort Schweiz (IGAS) ist überzeugt, dass internationales Denken die nationalen Gesellschaften weiterbringen. Clevere Handelsbeziehungen sind solche, die zu mehr Nachhaltigkeit auf beiden Seiten der Grenze führen. Standpunkte und Stellungnahmen der IGAS dazu sollen einen Beitrag leisten, den Agrarstandort Schweiz zu stärken.

Schweizer Zuckermarkt braucht umfassende Strategie

Die bewährten variablen Zölle beim Zuckers tragen zu ebenen Wettbewerbsbedingungen bei. Ein fixer Minimalzoll führt wegen der Doppelnull-Lösung jedoch zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Schweizer Nahrungsmittelhersteller.

Der Ausweg aus der «Zuckerkrise» führt über eine Strategie, die die Interessen der Zucker-Produzenten und -Käufer mit einschliesst und die Marktleistungen verbessert.

11.12.2020
Vernehmlassungsantwort IGAS zur pa.Iv. 15.479 «Zuckerwirtschaft» (pdf, 151 kB)

Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren

Das Konzept des Absenkpfades gibt den Branchen die Freiheit, Massnahmen zur Zielerreichung selbst festzulegen. Unternehmerische, marktnahe und innovative Lösungen werden möglich. Der Begriff «Branchenorganisationen» ist jedoch einschränkend. Für eine effiziente Umsetzung des Absenkpfades müssen auch Label- und Produzentenorganisationen in die Verantwortung genommen werden können.
07.05.2020
Vernehmlassung IG Agrarstandort zur pa. Iv. 19.475 der WAK Ständerat (pdf, 181 kB)

AP22+ als Reformetappe verstehen

Die Agrarpolitik sollte die schweizerische Land- und Ernährungswirtschaft auf dem Weg zu einer stärkeren Marktausrichtung und mehr Nachhaltigkeit optimal begleiten. Die Trennung der Handelspolitik von der Agrarpolitik ist für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft kein Vorteil. Das Parlament muss das Denk- und Diskussionsverbot (Ablehnung Gesamtschau 2017) in der Behandlung der AP22+ überdenken.

05.03.2019

Vernehmlassung zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) (pdf, 110 kB)

Nachhaltigen, verantwortungsvollen Marktöffnungen gehört die Zukunft

Marktöffnungen brauchen eine durchdachte innenpolitische Einbettung. Sonst werden die Gewinne von Marktöffnungen ungleich auf die gesellschaftlichen Gruppen verteilt. Das Potenzial offener Märkte für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft muss offen diskutiert werden. Weder Opferhaltung der Landwirtschaft noch überspannte Versprechungen zum Export bringen uns weiter.
Die IGAS kämpft für die Umsetzung des Art. 104a der Bundesverfassung. Parlament und Bundesrat haben dafür zu sorgen, dass grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen.

10.07.2018

Positionspapier (pdf, 731 kB)